Klassifizierung der aktuellen Aer-O-Tec-Modelle

Hinweise zur Modellauswahl

Generell arbeiten wir seit langem daran immer mehr Modelltypen im Rahmen des erfolgreichen COLLECTION-Systems anzubieten.
Im Rahmen der Collection gibt es für die jeweiligen Modelle eine begrenzte Anzahl von Farb-und Festigkeitsversionen die eine effektive Produktion und damit schnelle Lieferzeit erlauben.
Dadurch ist es möglich viele der Modell ab Lager anzubieten und die Ersatzteilversorgung geht auch sehr schnell von statten !
Bei den meisten Modellen ist zwar auch weiterhin eine individuelle Gestaltung oder Bauausführung möglich. Zu beachten ist dabei dass diese Sonderanfertigungen und auch Ersatzteillieferungen oft lange Lieferzeiten haben !

Von je her entwickeln wir leistungsstarke und erfolgreiche Wettbewerbsmodelle mit dem Ziel solche Modelle insbesondere auch dem Freizeitpiloten anzubieten.
Da sich dadurch auch eine immer größere Nachfrage nach Beratung abzeichnete haben wir vor einigen Jahren den verkehrsgünstig an der A6 gelegen Showroom in Herrieden eröffnet wo alle unsere Modelle zu besichtigen sind.

Hier nun die Klassifizierung unserer Modelle:


IKURA:
Unsere aktuelles Flaggschiff.
Ziel war es einen ästhetischen Leistungssegler der 4m-Klasse zu entwickeln der optisch an die aktuellen Scalesegler angelegt ist.
Besonderes Merkmal ist das T-Leitwerk und ein großräumiger Rumpf der kräftige Außenläufer und große Lipos erlaubt.
4,07m Spannweite.
Preis ab 2200.-


SHINTO:
Unser aktuelles Topmodel im F3B/F3F-Bereich. Zahlreiche Wettbewerbserfolge in F3F haben
den Shinto zu einem der erfolgreichsten Modelle der letzten Jahre gemacht. Durch die Kabinenhaube lässt sich das
Modell aber auch elektrifizieren ! In der leichten J-Version ein genialer Allroundflieger für schwache bis mittlere Bedingungen.
2,99m Spannweite.
Preis : ab 1790.-


SATORI-1:
Der Klassiker im F3J-Bereich. Durch die dynamische Auslegung und die ständige Produktpflege ist das Modell als Allroundsegler
mit oder ohne E-Antrieb beliebt.
3,60m Spannweite.
Preis: ab 1375.-


SATORI-2:
Die Weiterentwicklung insbesondere für F5J mit erhöhter Spannweite und Profilwölbung. Sowohl im Wettbewerbsflug als auch
Freizeitbereich bewährt und auch optisch eines der schönsten Modelle dieser Art.
3,80m Spannweite
Preis ab 1460.-


DELPHIN: …..Neuheit 2018….
Konsequent auf die Anforderungen im Alltagsbetrieb ausgelegter Leistungssegler mit geräumigen Rumpf und hohem Vorfertigungsgrad.
3,90m Spannweite
Preis: ab 1540.-


ORCA:
Der dynamische Allrounder mit auswechselbaren Randbögen. Ballstierung in den Flächen möglich. Ob Hang oder Ebene- der ORCA wird nie langweilig.
3,64 / 3,95m Spannweite.
Preis ab 1375.-

CROSSFIRE-2
F3B/F3F-Modell in Kreuz oder VLW-Ausführung. Im Freizeitbereich ist die X-Variante beliebt da eine Elektrifizierung über die Kabinenhaube möglich ist.
Spannweite 2,98m
Preis ab 1480.-


CROSSOVER:
F3F und Hangsegler in außergewöhnlicher Präzision. Wer ihn einmal geflogen ist schätzt sein harmonisches Flugverhalten und einfaches Handling.
Spannweite 2,73m
Preis ab 1350.-

TAKEO:
Der Elektrosegler mit dem geringen Packmaß. Das Modell wird in einem 95cm langen Alukoffer ausgeliefert !
Spannweite 3,59m
Preis ab 1650.-


Insect:
Der quirlige Hang und Electro-racer. Ungewöhnlich gutmütig und leistungsstark.
Spannweite 1,52m
Preis ab 465.-


FIREBLADE-2
Aktuelles F3K Modell in Carbon-Vollkernbauweise.
Spannweite 1,50m
Preis ab 625.-

TANGA-J:
F3J-und Elektrosegler mit 2-teiligen Tragflächen. Durch die großen Flügeltiefen sehr einfaches Handling.
Spannweite 3,59m
Preis ab 1390.-

  09.02.18 21:51:00, von Stefan   , 449 Wörter, Kategorien: Crossfire ,

Allgemeine Hinweise zur Bauweise der Aer-O-Tec-Modelle

All unsere Modelle sind in Carbon-Schalenbauweise in sorgfaltiger Handarbeit und Einzelanfertigung hergestellt.
Die Rümpfe sind im Leitwerksträger aus Carbon und im Kabinenhaubenbereich bzw vor der Tragfläche "2.4-freundlich" in Glas bzw Glas-Kevlar gebaut !
Die Flügelschale ist komplett in Carbon. Die sogenannte D-Boxbauweise ( Carbon vor dem Holm / Glas hinter dem Holm) ist eine einfachere Bauausführung und wird deshalb von uns aus Qualitätsgründen nicht benutzt. Eine komplette Carbonschale ist stabiler bei gleichzeitig geringeren Gewicht !
Wir verwenden für die Flächen hauptsächlich Textreme Carbon Spreadtow, sowie Leinengewebe aus Carbon und seit einiger Zeit auch das neue Carboline Spreadt Carbon.
Spreadtow Carbon ( optisch ähnlich einem Schachbrettmuster) benötigt für eine makellose Oberfläche etwas mehr Epoxydharz beim laminieren- hat aber für viele Kunden den optischen Reiz bei Ausführung in Sicht-Carbon ! Etwas leichter dagegen wird das neue "CARBOLINE" Kohlefaser ( eine Art gebürstete Optik ) .
Die bezeichnungen der Carbonlagen ( "C26"..."C64"...) weisen auf das Flächengewicht ( g/m²) der Carbonlagen hin ! "C" ist ein Flügel mit 1 Lage Carbon in der Außenschicht.. "CC" ist eine Doppelcarbonausführung, bei der die Innenlage des Sandwiches ( Gewebe-Stütztstoff-Gewebe) ebenfalls in Carbon ausgeführt wird.
Dies führt zu einer sehr hohen Torsionsfestigkeit der Flügelschale. Die Biegefestigkeit des Flügels wird jedoch massgeblich vom Holm beeinflusst .

Hier eine Liste mit den Bauausführungen unserer Modelle, als Überblick und Erläuterung der Festigkeit und des zu erwartenden Fluggewichts:

  01.07.16 22:09:00, von Stefan   , 211 Wörter, Kategorien: Crossfire ,

Allgemeine Infos zu Anlenkungs-Systemen


Standardausführung für unsere Modelle ( F3J,F5J,Alround) ist die bewährte Überkreuzanlenkung.
Für Modelle der Typen SATORI,ORCA,TANGA und CROSSFIRE
liegen gefräste Sperrholzrahmen für Futaba s3150/3172 (auf Wunsch KST ds135) bei !
Eine Überkreuzanlenkung ist alltagstauglich, robust und einfach zu warten bzw ein-und wieder auszubauen
Verdeckte Anlenkungen wie RDS ,LDS oder iDS sind optisch schön anzusehen, da nahezu unsichtbar bzw verdeckt, aber im Einbau
komplizierter und oftmals auch schwierig bei Wartung oder Reperatur !
Eine Alternative ist das so von uns bezeichnete " iDS-2" : hier steht der Ruderhebel nur gering aus der Flügeloberfläche
heraus aber dadurch kann der Passbolzen einfach ohne Gefahr von Beschädigungen herausgedrückt werden !
Praxistips:
Das RDS-System von www.Formenzauber.de ist ideal für verdeckte QR-Anlenkungen, der Dorn lässt sich auch wieder komplett herausnehmen !
Für Wölbklappen eignen sich LDS oder iDS-systeme, da hier leichter ein großer WK-Ausschlag erreicht werden kann.
Nimmt man das iDS-2 dann lässt sich die Anlenkung auch leicht ein- und ausbauen !
Wegen der kleinen Hebelarme sind LDS/iDS Systeme diffiziel einzubauen und es entstehen große Kräfte.
Für eine alltagstauglche robuste Anlenkung eigent sich das iDS-2 besser und steht nur leicht heraus !
Trotzdem hat man eine präzise Anlenkung mit Abstützung des Servoabtriebs !

  14.04.16 14:42:00, von Stefan   , 186 Wörter, Kategorien: Crossfire ,

Allg. Information zum Bestellablauf


Unsere Kunden schätzen eine fundierte persönliche Beratung, für die wir uns sehr viel Zeit nehmen ! Ob am Telefon oder direkt im neuen Showroom.
Da zudem die e-mail Anfragen stark angstiegen sind sollten Interessenten Verständnis haben dass dadurch eine Beantwortung der oft sehr umfangreichen und komplexen mail- Anfragen nicht immer innerhalb weniger Tage zu bewältigen ist !!

Die generelle Lieferzeit für Modelle ist weiterhin -so wie auf der homepage geschrieben - 4-8 Monate ,genauer lässt es sich aus diversen Gründen leider nicht eingrenzen.

Wir versuchen aber in Zukunft Modelle jeden Typs am Lager zu haben um kurzfristige interessierte Käufer zu befriedigen!
Deshalb werden wir in Kürze eine COLLECTION mit den beliebtesten Varianten /Modellen vorstellen, die standardmässig fürs Lager bzw Showroom gebaut werden und dann soweit als möglich zeitnah verfügbar sind !!
Detailierte Informationen zu den Modellen der "Collection 2018" finden Sie bei den jeweiligen Modellen ! Modelle der COLLECTION 2018 gibt es nur in den dargestellten Farben und Bauweisen ! Haben Sie andere Wünsche so kann dies natürlich im Rahmen einer individuellen Bestellung erfüllt werden !

Für individuelle Bestellungen ( Farbe, Bauweise, Vorfertigung, Sonderwünsche etc) bitte o.g. Lieferzeiten einplanen !

Einen Gesamtüberblick über unser Programm und die FAQ gibt es hier.....!

HINWEISE ZUM ABLAUF EINER BESTELLUNG :

1.
a) Falls Sie schon genau wissen welches Modelle oder Produkt Sie möchten, dann senden Sie bitte ein e-mail an:
Mail
Diese e-mail sollte auch Ihre Adresse und Telefon-nr. enthalten. dies erleichtert und beschleunigt den gesamten Ablauf !
b) Wenn Sie noch Fragen haben oder Beratung benötigen dann rufen Sie an unter 09825-1633 oder 0176-99998656 oder vereinbaren einen Termin im SHOWROOM ! Bitte haben Sie Verständnis dass eine ausführliche Beratung per e-mail nicht stattfinden kann !
Telefonische Geschäftszeiten: Mo-Fr 9.30-13.00 Uhr

2.
a) Wenn Sie kurzfristig ein Modell suchen oder benötigen , dann werfen Sie doch hier einen Blick darauf : SHOWROOM und COLLECTION 2018 Doch auch diese Modelle sind nicht unbegranzt und tagtäglich verfügbar bzw irgendwann mal kurzfristig ausverkauft!

b) Wenn Sie ein Modell in bestimmter Ausführung, Vorfertigung, Bauweise oder Farbdesign möchten, dann wenden Sie sich an uns , wir konfigurieren für Sie das richtige Modell für Ihre individuellen Anforderungen oder Wünsche ! Lieferzeiten hierfür normalerweise zw. 4- 8 Monaten. Bitte haben sie Verständnis das keine weitere Eingrenzung oder Vorhersage gemacht werden kann !

3. Bestellung und Angebotsanfragen bitte ausschliesslich per e-mail : Bitte mit kompletter Anschrift und Tel.-nr. damit wir Ihre Anfrage bzw Bestellung richtig zuordnen und schnell bearbeiten können !

Bitte keine Bestellung per Telefon, Facebook, Whatsapp,SMS !!

4. Zur Beratung stehen wir Ihnen am Telefon und nach Terminvereinbarung im Showroom zur Verfügung. Bitte haben Sie Verständnis dass keine ausführliche
Beratung per e-mail erfolgen kann !

  16.04.15 08:55:00, von Stefan   , 410 Wörter, Kategorien: Crossfire ,

FAQ: Einfliegen und Set-Up von F3X-Modellen:

Ein F3B/F3J-Modell muß auf jede spezifische Flugphase + Wetterlage entsprechend eingestellt werden in Bezug auf Schwerpunkt und Ruderabstimmung/Differenzierung um optimale Leistung und Handling zu erhalten...!

Einfliegen - Exemplarische Tips für F3X-Modelle:

Bei modernen F3J/F5J- und F3B/F3F-Modellen ist das Einfliegen und exakte Setup fast eine Wissenschaft für sich und direkt verantwortliche für die weiteren Flugeigenschaften - und besonders Leistungen ! Bei den aerodynamisch ausgefeilten Modellen können schon Nuancen die Flugleistungen beeinflussen und manche Enttäuschung über ein Modell resultiert einfach aus kleinen Fehlern oder Ungenauigkeiten beim Setup.

Eine allgemeingültige Vorgehensweise bzw Setup zu liefern ist jedoch kaum möglich , da zumindest die Einstellung bezüglich der Flugeigenschaften stark dem persönlichen Geschmack des Piloten unterworfen ist. Wenn man z.B. verschiedene Piloten nach der Schwerpunktlage eines bestimmten Modells fragt, so kommen auch bei Wettbewerbspiloten Bandbreiten von 10 mm heraus ! darüber hinaus ist ein Modellsetup (wie von uns geleifert) natürlich die Momentaufnahme des jeweiligen Piloten und kann/muß nicht für alle Piloten gleichermassen ideal sein ! Eigenes experimentieren ist nicht verboten- ja vielmehr gewüsncht und nötig um das Modell auf die eigenen Flugbedingungen einzustellen !
Da mit der Schwerpunktlage auch die EWD des Modells geändert werden muß , ist es besonders bei Modellen mit VLW und Klappenruder schwierig den optimalen Einstellwinkel am Flügel bzw Leitwerk anzuformen. Hier sollte man sich also nicht blind auf die herstellerseitig vorgegebenen Werte verlassen , sondern die Einstellungen selbst erfliegen. Demnach können die abgedruckten Einstellwerte auch nur als Grundwerte aufgefaßt werden und müssen individuell angepaßt werden. Bei V-Leitwerken ist es auch nicht so schlimm ( wie von manchen vermutet) wenn die Ruderklappe leicht nach oben bzw nach unten steht- die daraus entstehenden aerodynamischen nachteile sind verschwindend gering. Bei einem Serienmodell- sei es noch so gut konstruiert- kann beim VLW natürlich nur 1 fixe EWD eingestellt werden- diese muss nicht für alle Piloten und Anwendungsfälle ( Schwerpunkt, Wetterbedingungen..) ideal sein !

Schwerpunktlage und EWD: Zunächst wird das Modell grob in der Werkstatt ausgewogen, falls vorhanden gemäß den Herstellerempfehlungen. Auf dem Flugfeld wird dann die Schwerpunktlage bei neutral getrimmten Höhenruder vor dem ersten Hochstart überprüft : Dies kann durch den berühmt , berüchtigten Handstart auf der leicht abfallenden Wiese erfolgen , meistens reicht aber schon, einige Meter mit dem Modell kopfüber in der Hand zu laufen und während des Laufens immer wieder kurz freizugeben und aufzufangen. Zieht das Modell dabei gleich mit der Nase nach oben und will abheben, so sollte etwas Blei zugegeben oder tiefer getrimmt werden . Fällt das Modell sofort wieder in die Hand , dann ist das Modell keinesfalls Schwanzlastig und dem ersten Hochstart steht nichts entgegen. Auf die oftmals riskanten Handstarts und Gleitflüge in Bodennähe kann dann eigentlich verzichtet werden. Nach erfolgten Hochstart / Elektrosteigflug hat man dann erst mal genügend Luft unter den Flächen und kann das Modell in aller Ruhe austrimmen.
Der immer noch umhergeisternde und "beliebte" Schwerpunkttest durch Beurteilung des Abfangverhaltens nach einem 45 Grad-Sturzflug ist allerdings nur für eine grobe Einordnung des Schwerpunkts geeignet , denn das Abfangverhalten hängt natürlich unmittelbar von der jeweiligen Höhenrudertrimmung ab und diese ist von vielen subjektiven Faktoren abhängig ( Windstärke,Wetter,Pilotenvorlieben...).
Jeder Pilot hat individuell andere Vorlieben beim Einstellen der Ruder und somit auch der HLW-trimmung. Die Höhenrudertrimmung ( auch unterschiedlich bei verschiedenen Windgeschwindigkeiten ) beeinflußt aber maßgeblich den Abfangbogen und somit ist dieser Test nicht geeignet um ein Modell auf optimale Leistung zu trimmen !!

Die exakte Schwerpunktlage kann dagegen nur nach oftmals wochenlangen Testflügen bei verschiedenen Wetterlagen und damit verbundener Beurteilung der Flugeigenschaften eingestellt werden. Einfachstes Erkennungsmerkmal ist, wenn das Modell beim Thermikkreisen kritisch ist, leicht abschmiert oder zappelig ist- dann ist das Modell natürlich schwanzlastig und es muß Blei zugegeben sowie die EWD abgepaßt werden . Träge Ruderreaktionen sowie schlechte Gleitleistungen weisen dagegen auf ein Kopflastiges Modell hin. Wenn der Segler beim ruhigen Abgleiten oder Streckenflug leichte Wellenbewegungen durchführt kann oft auch Blei aus der Nase entnommen werden - durch zurücklegen des Schwerpunkts und Verringerung der EWD verbessert sich normalerweise die Gleitleistung und Wendigkeit des Modell , es liegt neutraler in der Luft. Die letzten 5-10 Gramm zum optimalen Schwerpunkt werden in meinem Fall meist beim Kreisen des Modell erflogen :
Zentriert das Modell beim Kreisen stark nach innen und muß stark mit dem QR abgestützt werden, so ist das Modell KOPFLASTI und es kann in kleinen Schritten Blei entnommen ( mögliche EWD-Anpassung nicht vergessen ) bis sich das gewünschte Kreisflugverhalten einstellt . Kreist ein Modell andererseits recht widerwilig mit nach außen/oben hängender Rumpschnauze , so deutet dies auf zu geringe EWD und zurückliegenden Schwerpunkt hin (SCHWANZLASTIG) !

Gerade wenn der Schwerpunkt relativ weit hinten liegt ist es möglich bei turbulenten Wetter bzw stärkeren Wind etwas Blei ( 5-10g) in die Nase zuzugeben um die Flugstabilität zu erhöhen. Ebenso erreicht man ein besseres Handling beim Floaten und Langsamflug wenn die Schwerpunkt weiter vorne liegt. Für dynamisches Fliegen bevorzugen die meisten Piloten aber wieder einen leicht zurückgelegten Schwerpunkt !

Ruderabstimmung: Hier sollte man zunächst der Versuchung widerstehen die angebotenen Mischmöglichkeiten der modernen Fernsteuerungen gleich komplett auszuprobieren. Besser ist es erst einmal alle Achsen bzw Ruder des Modells sauber und getrennt einzustellen. Die Wirkung des Höhenruders wird beim Thermikfliegen im wesentlichen beim Kreisflug deutlich und sollte so eingestellt werden das enge Radien möglich sind ohne eine Strömungsabriss zu erzeugen. Das Tiefenruder ist weniger kritisch und die Ausschläge sollten so groß gewählt werden, daß ein sicheres Nachdrücken nach dem Schuß in Hochstart möglich ist.
Beim Querruder sind bei einem F3J-Segler Differenzierungen von 4:1 bis 2:1 üblich, wenn möglich sollte im Flug ein mehrmaliger Kurvenwechsel ( 45/45 Grad ) ausgeführt werden , wobei das Modell möglichst gleichmäßig drehen und mit der Nase leicht in die gesteuerte Richtung zeigen , aber sich nicht zu stark aufschaukeln sollte . Man sollte jedoch nicht versuchen Querruderwirkungen wie bei einem Kunstflugsegler o.ä. zu erreichen denn dies ist bei den auf Kreisflug optimierten V-Formverteilungen der F3J-Modelle weder möglich noch sinnvoll. Bei einem Modell mit V-Leitwerk sollte auch die Differenzierung des Seitenruders überprüft werden : Auch hier das Modell gerade ausrichten und dann nur das Seitenruder betätigen und beobachten wie sich das Modell verhält. Wird der Segler langsamer und hebt die Nase an , so muß der nach unter gerichtete Anteil des Seitenruderausschlags am VLW vergrößert werden. Senkt das Modell dagegen die Nase stark nach unten, dann kann der Ausschlag nach oben vergrößert werden bis sich die Nase nur leicht nach unten neigt bzw horizontal bleibt. Wird eine Zumischung des Seitenruders zum Querruder gewünscht , dann nur soviel zugegeben werden bis das Modell beim Querruderausschlag ohne negatives Wendemoment sauber in die gewünschte Richtung dreht . Auch beim Butterfly-Ausschlag ist das Verhältnis von Querruder zu Wölbklappe wichtig : Die beste Wirkung wird erreicht wenn der Wölbklappenausschlag nach unten möglichst groß gewählt wird und der Querruderauschlag nur mäßig nach oben , dadurch wird erreicht , daß noch genügend Querruderwirkung im Landeanflug zur Verfügung steht . Bei Sendern wie MC24/32 ist es auch möglich noch zusätzlich beim Butterflyausschlag die Querruderdifferenzierung zu reduzieren , wodurch die Querruder dann mehr nach unten ausschlagen als normal und damit genügend Ruderwirkung bleibt ...

  01.09.10 10:34:00, von Stefan   , 1113 Wörter, Kategorien: Crossfire ,

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